Das im Südosten Arizonas gelegene Konzessionsgebiet Dragoon erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 12,8 Quadratkilometern und besteht aus 68 patentierten Abbaurechten und vier staatlichen Pachtgrundstücken. Im östlichen Teil des Konzessionsgebiets liegen Gebiete mit aufbeißender Kupfer-Molybdän-Mineralisierung, Porphyrgestein aus der Laramid-Orogenese und eisernen Hüten („leached capping“), während der westliche Teil des Konzessionsgebiets von einer Kiesschicht überlagert ist und eine größere abfallende Formation aus porphyrähnlichem Gestein beherbergt. Die eisernen Hüte sind besonders bemerkenswert, da sich in der Tiefe darunter vermutlich eine supergene Kupferlagerstätte befindet.
Am 1. September 2009 gab Southern Silver Exploration bekannt, dass das Unternehmen mit Freeport-McMoRan Exploration Corporation (FMEC) eine Optionsvereinbarung für das unternehmenseigene Porphyrprojekt Dragoon unterzeichnet hat, welches ungefähr 100 Kilometer südwestlich von Tucson (Arizona) liegt. Laut dieser Vereinbarung kann FMEC durch Investitionen in Höhe von 3 Millionen US$ bis zum 31. Dezember 2012 eine Beteiligung von 70% am Projekt Dragoon erwerben.
\Im August 2010 teilte FMEC mit, dass eine einzelne RC-/Kernbohrung innerhalb der von Kies überlagerten Zone im westlichen Teil des Projektgebiets bis in eine Tiefe von 1065 Meter niedergebracht wurde. In diesem Loch, das über das geplante Tiefenniveau von 900 Metern hinaus gebohrt wurde, wurde eine Verwerfungszone mit einer paläozoischen Stratigraphie untersucht, die an ein aufbeißendes, aus der Laramid-Orogenese stammendes Porphyrsystem im östlichen Teil des Konzessionsgebiets angrenzt. FMEC berichtete, dass die Bohrung bis in eine Tiefe von 380 Metern eine mächtige Kiesschicht durchteufte. Auf diese folgten innerhalb der darunterliegenden Stratigraphie aus dem Paläozoikum unterschiedlich ausgeprägte Skarnalterierungszonen und verkieselte Abschnitte. Bis in eine Tiefe von 820 Metern, wo das Loch dann quer über einen Verwerfungsabschnitt hinweg einen sulfidhaltigen Liegendblock aus Schiefer durchteufte, ist eine intensive Oxidation der primären Sulfidminerale zu erkennen. FMEC berichtet, dass sich das Unternehmen durch den Alterierungsgrad der Lithologien im Bohrkern sowie die gesamte Mächtigkeit der Oxidationszone bestärkt sieht. Eine Entscheidung hinsichtlich der Fortführung der Arbeiten beim Projekt wird nach Erhalt der Untersuchungsergebnisse sowie der Resultate der geophysikalischen Vermessungen, die bei den von Kies überlagerten Gebiete des Konzessionsgebiets durchgeführt wurden, getroffen.
Historische Explorationsarbeiten und Bohrungen, die beim Konzessionsgebiet Dragoon von Kennecott, Noranda und US Borax durchgeführt wurden, lieferten Hinweise auf ein weit verbreitetes Mineralisierungssystem, das intrusives Hämatit-Quartz- Sericit-Alterationsgestein, niedrighaltige Chalkopyrit- und Chalkosinmineralisierung und mächtige eiserne Hüte umfasst. Das Vorliegen dieser eisernen Hüte und deren relativen Mächtigkeit sind besonders bemerkenswert, da sie supergene Kupferoxidlagerstätten in der Tiefe im unzureichend erkundeten kiesbedeckten westlichen Teil des Konzessionsgebiets überlagern könnten.
Die Explorationsarbeiten beim Konzessionsgebiet Dragoon konzentrieren sich auf ein tief eingebettetes porphyrisches Kupfer-Molybdän-System, das möglicherweise eine ähnliche Größe und einen ähnlichen Gehalt wie die Lagerstätte Resolution, ein porphyrisches Kupfer-Molybdän-System mit Weltklasse-Potenzial, das 5 Kilometer östlich von Superior (Arizona) liegt, aufweist. Die Lagerstätte Resolution, die als Joint-Venture zwischen Rio Tinto Plc und BHP Billiton betrieben wird, liegt unterhalb einer postmineralischen Deckschicht von mindestens 1.000 Metern. Die Lagerstätte ist in eine Abfolge aus Sediment- und Intrusivgestein gebettet, deren Alter vom Präkambrium bis zum frühen Tertiär reicht. Im Mai 2008 meldete Rio Tinto eine abgeleitete Ressource von 1,34 Milliarden Tonnen mit 1,51% Kupfer- und 0,04% Molybdän-Gehalt.