Das Projekt Minas de Ameca liegt im mexikanischen Bundesstaat Jalisco entlang des westlichen Rands des Gebirgszugs Sierra Madre Occidental. Das Projekt deckt eine Fläche von 131 Quadratkilometern ab und liegt circa 80 Kilometer westsüdwestlich der Stadt Guadalajara.
Das Konzessionsgebiet liegt am westlichen Rand des Gebirgszugs Sierra Madre Occidental. Im Zuge geologischer Erkundungsarbeiten wurden mehrere stark mineralisierte, kupferreiche Brekzien im Bereich der Kontaktzonen von Vulkan- und Intrusivgestein sowie zahlreiche tektonisch begrenzte Quarz-Hämatit-Adersysteme identifiziert, die entlang eines 8 Kilometer langen mineralisierten Trends auftreten, der sich in südöstlicher Richtung über das Projektgebiet erstreckt. Gemäß einer Vereinbarung vom 4. Juli 2006 erwarb Southern Silver eine 65%-Beteiligung am 94 Quadratkilometer umfassenden Kupferschürfgebiet Magistral I von Fury Exploration Ltd., das mittlerweile unter Golden Predator Mines Inc. firmiert. Ein zweites Konzessionsgebiet, das 1,36 Quadratkilometer große Konzessionsgebiet El Magistral, wurde im Zuge einer von der mexikanischen Regierung durchgeführten Auktion erworben. Das Konzessionsgebiet unterliegt einer Nettoförderabgabe (Net Smelter Royalty) von 1%, die an die mexikanische Regierung zu zahlen ist, und ist Teil des Joint Ventures mit Golden Predator Mines Inc.
Die Cu-Au-Ag-Mineralisierung ist an Strukturen, Kontaktbrekzien und Brekzienrohre entlang der Ränder größerer Einlagerungen gebunden; die Mineralisierung steht in räumlichem Zusammenhang mit intermediären bis felsischen Lager- und Gesteinsgängen und tritt häufig in Verbindung mit Eisenoxiden (Hämatit, Magnetit, Spekularit) auf.
Seit dem Erwerb des Konzessionsgebiets hat das Unternehmen ein systematisches Programm zur Bestimmung und Bewertung von Zielen initiiert, welches hierzu neu verfügbare, wieder aufbereitete geophysikalische Daten von Flugvermessungen sowie Satellitendaten, geophysikalische Bodenuntersuchungen, systematische Geländeaufnahmen und Probeentnahmen bei den neu definierten Zielbereichen heranzieht. Das erste mittels dieser Bemühungen identifizierte Ziel waren die Adersysteme San Luis und Cerro de la Cruz, die in den Jahren 2007 und 2008 untersucht wurden. Die Ader San Luis, welche von Osten nach Westen streicht und mit 80 bis 85 Grad nach Norden einfällt, tritt auf einer Streichlänge von über 800 Metern unregelmäßig zu Tage. Die Mächtigkeit der Ader, die entlang der Kontaktzone einer Einlagerung mit andesitischen Vulkangesteinen liegt, reicht von 3 bis über 20 Metern und besteht aus Quarz und Eisenoxiden.
Mineralisierte Abschnitte mit mehr als 1 g/t Au und 1% Cu weisen eine Mächtigkeit von 1 Metern bis über 10 Metern auf und enthalten einzelne und beschichtete Quarzadern innerhalb von Hüllen mit starker argilitischer Alteration mit Eisen- und Kupfersulfiden. Zu den bislang veröffentlichten Ergebnissen zählen ein 1,87 Meter langer Abschnitt mit durchschnittlich 5,07 g/t, 49,81 g/t Ag und 4,32% Cu in Bohrloch 07SL-03, ein 7,25 Meter langer Abschnitt mit durchschnittlich 2,05 g/t Au, 12,99 g/t Ag und 0,34% Cu in Bohrloch 07SL-04 sowie ein 2,24 Meter langer Abschnitt mit durchschnittlich 3,77 g/t Au, 19,7 g/t Ag und 1,5% Cu in Bohrloch 08SL-18.
Im Laufe von zwei Bohrphasen wurden beim Adersystem San Luis und angrenzenden Zielen 20 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 4.832 Metern niedergebracht. Siebzehn Bohrlöcher untersuchten eine Streichlänge von 800 Metern der Aderstruktur San Luis bis auf eine Tiefe von bis zu 500 Metern. Beim Adersystem Cerrito de la Cruz sowie zwei angrenzenden geophysikalischen Anomalien wurden weitere Bohrungen niedergebracht.
Vor kurzem wurden detaillierte geophysikalische IP-Vermessungen auf 25 Linienkilometern über Teilen des Adersystems San Luis durchgeführt. Die Vermessungen wiesen auf eine Korrelation zwischen den Anomalien der Aufladbarkeit und den kupfer- und goldreichen Durchörterungen hin. Nördlich der zuvor untersuchten Adern treten mehrere ungeteste Aufladbarkeitsanomalien auf. Dabei könnte es sich um weitere Adern innerhalb des Mineralisierungssystems handeln.
Das letzte Ziel eines 1.500 Meter umfassenden Diamantbohrprogramms (10 Löcher) beim Adersystem San Luis wurde ausgewählt und wird die interne Kontinuität sowie das Potenzial des Adersystems entlang des Streichens und neigungsabwärts untersuchen.