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PROJEKTE / Oro, New Mexico (USA)

Oro MapDas 6,9 Quadratkilometer umfassende Projekt Oro besteht aus acht patentierten Abbaurechten sowie 89 BLM-Claims, welche sich über den Großteil des historischen Bergbaugebiets Eureka in Grant County (New Mexico) erstrecken und ungefähr 40 Kilometer südwestlich des porphyrischen Kupfergebiets Silver City liegen.

Das Projekt Oro überlagert eine weitläufige intrusive Gold-, Silber- und Basismetalllagerstätte aus der Laramid-Orogenese, welche in den Little Hatchet Mountains liegt. Das Unternehmen hat entlang eines 2 Kilometer langen mineralisierten Korridors, der großteils noch nicht anhand von modernen Explorationsmitteln untersucht wurde, mehrere viel versprechende Bohrziele identifiziert.

Erste Explorationsarbeiten beim Projekt umfassten geologische Geländeaufnahmen, Oberflächenprobeentnahmen sowie ein 5 Bohrungen umfassendes Diamantbohrprogramm auf 1.645 Metern, das 2009/2010 über einen neunmonatigen Zeitraum durchgeführt wurde. Diese Arbeiten identifizierten das Explorationspotenzial für drei verschiedene Lagerstättentypen bei Oro; es werden geophysikalische IP-Vermessungen zur Bestimmung von Bohrzielen sowie mindestens sechs Kernbohrungen zur Untersuchung dieser zusätzlichen Bohrziele empfohlen. 

Die bisherigen Arbeiten von Southern Silver beim Projekt haben in bio-geochemischen Proben starke Oberflächenalteration und ausgeprägte geochemische Zonierungen im Gestein auf dem gesamten Konzessionsgebiet ergeben. Anomale Gold-, Basismetall-  und Arsengehalte treten in Verbindung mit Abschnitten auf – häufig mit einer Mächtigkeit von mehreren Metern –, die Verkieselung, pyritische Sulfide und variable Skarnlalteration sowie Hornfels in zwei der fünf der Phase-1-Kernbohrungen, die das Konzessionsgebiet untersucht haben, aufweisen. 

Geschichte

Im Jahr 1877 hat die Entdeckung von Blei-, Kupfer- und Silbervorkommen zur Etablierung des Bergbaugebiets  Eureka geführt. Bis 1880 waren mehrere Minen, in denen hochgradige Basis- und Edelmetalle abgebaut wurden, in Betrieb. Allerdings erfolgte der Abbau aufgrund von schwankenden Silberpreisen und Auseinandersetzungen mit Einwohnern, die den Abbau ablehnten, nur sporadisch.

Die Förderung beim Projekt Oro begann unmittelbar nach der Entdeckung von Blei, Silber und Kupfer im Jahr 1877 und wurde bis Anfang der 1960er Jahre unregelmäßig fortgesetzt. Das New Mexico Bureau of Mines schätzt die Förderleistung im Bergbaugebiet Eureka zwischen 1880 und 1961 auf 2,9 Millionen Pfund Blei, 1,7 Millionen Pfund Zink, 0,5 Millionen Pfund Kupfer, 0,45 Millionen Unzen Silber und 5.000 Unzen Gold. Die gemeldeten Gehalte liegen im Bereich von 20 Unzen pro Tonne (685 g/t) Ag, 4% Zn und Pb kombiniert und bis zu 0,04 Unzen pro Tonne (1,4 g/t) Au. Geringe Mengen an hochgradiger Mineralisierung ergaben Berichten zufolge Werte von bis zu 5,5% Cu und 840 Unzen pro Tonne Ag.

Die Anfangsphase des Abbaus im Bergbaugebiet Eureka hielt bis in die 1920er Jahre an, als ein Rückgang der Metallpreise dazu führte, dass die Minen nicht mehr wirtschaftlich operiert werden konnten. Seitdem wurden in dieser Region nur beschränkt Arbeiten durchgeführt, wobei die jüngsten Aufzeichnungen von Explorations- und Abbauarbeiten auf den Anfang der 1960er Jahre zurückgehen. Historische Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass die erneute Einstellung der Bergbauaktivitäten in der Region in den 1960er Jahren auf niedrige Metallpreise zurückzuführen ist und dass in der Nähe der alten Grubenfelder und vor allem in der Mine American, die nun Teil des Projekts Oro ist, weiterhin ungetestete Ziele vorliegen. President Lawrence Page äußert sich folgendermaßen zum Projekt in New Mexico: „Die Existenz der historischen Basis- sowie Edelmetallminen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sowie die unzureichende Exploration dieses Gebiets mit modernen Mitteln machen das Projekt Oro zu einem aufregenden potenziellen Standort für zukünftige Entdeckungen.“

Das Projekt Oro beherbergt einen über 2 Kilometer langen, in nordwestlicher Richtung verlaufenden, geotektonischen Korridor mit eingesprengtem Gold, das mit Intrusivgestein in Zusammenhang steht. Carbonatverdrängungsgestein und in Adern gebettete Pb-, ZN-, Ag- und Au-Mineralisierung sowie hochgradige Edelmetallvorkommen treten entlang der in nordöstlicher Richtung verlaufenden Strukturen auf.