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PROJEKTE / Oro, New Mexico (USA)

Das 11,8 km² große Projekt Oro umfasst acht patentierte Bergbauclaims und 89 BLM-Mineralclaims, die den Großteil der historischen Bergbauregion Eureka in Grant County (New Mexico) abdecken. Das Projekt liegt rund 40 km südwestlich der Porphyr-Kupfer-Region Silver City.

Property Location

Die Oro-Claims umlagern eine besonders vielversprechende Alterierungszone aus Quarz, Serizit und Pyrit (3 km x 2 km Größe), von der man annimmt, dass sie einen verborgenen Porphyrkern überdeckt. Die klassische Schichtung eines Porphyrsystems manifestiert sich anhand einer oberflächlichen Gold- und Kupfermineralisierung, die in diesem Kerngebiet mit Intrusionsgestein aus der Laramid-Orogenese assoziiert ist und distal von einer blei- und zinkhaltigen Skarnmineralisierung sowie in Sedimentgestein eingelagerten Goldvorkommen flankiert wird.

Zusätzlich zu ihrem „Bulk-Tonnage“-Potenzial im Hinblick auf Kupfer-, Molybdän- und Goldvorkommen im Porphyr beherbergen die Oro-Claims auch das äußerst vielversprechende Goldziel Stock Pond mit seiner hochgradigen Mineralisierung in Sedimentgestein. Bei Stock Pond wurden auf einer Streichenlänge von 140 Metern Gesteinsproben entnommen und Goldwerte von bis zu 4,8 g/t erzielt. Die Goldmineralisierung bei Stock Pond dürfte mit dem Hauptporphyrkern 4 Kilometer südwestlich in Verbindung stehen.

Das in den Jahren 2014/15 geplante Explorationsprogramm umfasste detaillierte geophysikalische Tiefenmessungen, Kartierungen an der Oberfläche, Probenahmen, Grabungen und Diamantbohrungen, mit denen das Porphyrpotenzial des Konzessionsgebiets sowie das Goldpotenzial bei Stock Pond untersucht wurden.

Im Jahr 1877 führte die Entdeckung von Blei, Kupfer und Silber zur Gründung der Bergbauregion Eureka. Bis zum Jahr 1880 wurden in dieser Region mehrere Betriebe zur Förderung hochgradiger Basis- und Edelmetalle errichtet. Aufgrund von Protesten der Bewohner und starker Schwankungen beim Silberpreis wurde allerdings nur sporadisch gefördert.

Kurz nach der Entdeckung der Blei-, Silber- und Kupfervorkommen im Jahr 1877 wurde im Projekt Oro mit der Produktion begonnen, die bis in die frühen 1960er Jahre sporadisch fortgesetzt wurde. Laut Schätzung des New Mexico Bureau of Mines belief sich die Produktion in der Region Eureka zwischen 1880 und 1961 auf 2,9 Millionen Pfund Blei, 1,7 Millionen Pfund Zink, 0,5 Millionen Pfund Kupfer, 0,45 Millionen Unzen Silber und 5.000 Unzen Gold. Der Erzgehalt lag laut Berichten bei 20 Unzen Silber pro Tonne (685 g/t), 4 % Zn und Pb kombiniert, sowie bis zu 0,04 Unzen Gold pro Tonne (1,4g/t). Auch kleinere Mengen einer hochgradigen Mineralisierung wurden ermittelt und lieferten Werte von bis zu 5,5 % Kupfer und 840 Unzen Silber pro Tonne.

Die frühe Bergbauphase in der Bergbauregion Eureka dauerte bis in die 1920er Jahre; dann wurde der Minenbetrieb aufgrund des Preisverfalls bei den Metallen unwirtschaftlich. Seither fanden in der Region nur begrenzt Aktivitäten statt; die jüngsten Explorations- und Förderaktivitäten reichen laut Aufzeichnungen bis in die frühen 1960er Jahre zurück. Wie historische Daten belegen, waren 1960 wiederum die niedrigen Metallpreise für die Einstellung der Förderaktivitäten in der Region verantwortlich. Im Nahbereich der aufgelassenen Bergbaubetriebe befinden sich nach wie vor noch unerkundete Zielzonen. Hier ist insbesondere die American Mine zu nennen, die heute zur Gruppe der Oro-Claims gehört. In Bezug auf das Projekt in New Mexico erklärte President Lawrence Page: „Nachdem es hier bereits im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert historische Betriebe für den Abbau von Basis- und Edelmetallen gab, und es zudem an moderner Exploration in der Region mangelt, ist das Projekt Oro ein hervorragender Standort mit großem Potenzial für zukünftige Entdeckungen.“